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Für handwerklichen Betrieb in Spanien kein Meisterbrief nötig

Durch die EU besteht Niederlassungsfreiheit

Egal in welche Branche man auch einsteigt, ob auf dem Bausektor, im Handwerksbereich, Pflegedienste, Dienstleistungsservice aller Art, durch die EU besteht die Niederlassungsfreiheit und es gibt kein Hindernis in Spanien eine Firma aufzubauen.

Einer der Vorteile hier in Spanien ist es, daß man für die Gründung eines handwerklichen Betriebes keinen Meisterbrief vorlegen muß. Jeder der sich für befähigt hält, einen Aufgabenbereich abzudecken, kann dies auch versuchen. Das dann letztendlich die gebrachte Leistung ausschlaggebend für den Erfolg ist, versteht sich natürlich von selbst.

Ohne entsprechenden Einsatz schafft es auch hier niemand, und sicher ist es ein großes Risiko eine Existenz ohne jegliches Hintergrundkapital aufzubauen, da man zu Beginn wohl immer damit rechnen muß, daß man erst einmal ordentlich investieren muß, bevor man Ertrag erzielen kann. 
Auch in Spanien sind schon viele mit ihrer Firma in Konkurs gegangen, und oft weil die Idee nicht richtig durchgerechnet wurde.

Manch einer glaubt ein spanisches Geschäft das anscheinend gut funktioniert, einfach nachahmen zu können, dabei übersehend, daß eine Vielzahl dieser Geschäfte nur überleben können weil es sich um Familienunternehmen handelt, in denen Ehefrau und Kinder nicht auf der Lohnliste stehen.

Der einfachste Weg zur Existenzgründung ist die Anmeldung einer Einzelfirma , die allerdings aus haftungsrechtlichen Gründen eventuell bedenklich sein kann. Wie in Deutschland besteht die Möglichkeit zur Gründung einer GmbH, hier in Spanien S.L (Sociedad Limitada), das vergleichsweise niedrige Mindestkapital einer spanischenGmbH mit 3.006 Euro erleichtert die Gründung.Da das Kapital nach der Gründung direkt wieder abgezogenwerden kann, ist diese Gesellschaftsform eigentlich für jeden erschwinglich.

Eine genaue Anleitung zur Gesellschaftsgründung in Spanien gibt es natürlich im Buch: "Existenzgründung in Spanien - Anleitung zum Auswandern".

Manch ein Selbständiger in Spanien hat klein angefangen, für einen "Hungerlohn" z.B. im Immobilienbüro, hat aber nach dem Erlernen seines "Handwerks" sein eigenes Büro eröffnet, mit dem er jetzt seinen Kunden einen besseren Service bietet als dies sein ehemaliger 
Arbeitgeber getan hat. So z.B.: www.punto-sur.com

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