spanienclub2.png

Besonderheiten und Begriffe des spanischen Immobilienrechts 

Notarieller Kaufvertrag (escritura de compraventa) 

Das ist die wichtigste Urkunde. Verkäufer und Käufer unterzeichnen diesen Vertrag vor einem Notar. Der Notar beglaubigt den Verkauf und beurkundet den Vertrag öffentlich. Mit der Eintragung ins Grundbuch wird der Käufer als neuer Eigentümer ausgewiesen. 

Als Käufer sollte man sorgfältig alle Vertragsklauseln lesen, vor allem auch die, die festlegen, wer für welche im Rahmen des Kaufs anfallenden Abgaben und Steuern aufkommen muss. Auch die Rechte und Pflichten beider Vertragsparteien sollten genau studiert werden. 

In komplexen Fällen sollte man sich umfassende Beratung durch einen lokalen Rechtsanwalt holen. Er sollte die Klauseln und Pflichten der Escritura genau erklären. 

Vorvertrag über den Kauf einer Immobilie- contrato de arras 
Siehe auch Steuern und Kosten ... >>

Der Vorvertrag sichert dem Käufer die Option auf die Immobilie für einen bestimmten Zeitraum durch eine Anzahlung von üblicherweise 10%. Tritt der Käufer von dem Handel zurück, verliert er seine Anzahlung. Tritt der Verkäufer vom Verkauf zurück, muss er die doppelte Summer zurückzahlen. Die Anzahlung wird beim endgültigen Kauf verrechnet. 

Grundbuch – registro de la propiedad 

Das spanische Grundbuchamt verzeichnet alle Immobilien und eventuellen Belastungen wie Hypotheken, Nießbrauch oder Wegerechte. Bei Eigentumsübertrag beantragt der Notar die Änderung im Grundbuch. Bevor eine Anzahlung geleistet wird, sollte unbedingt der Eintrag im Grundbuch überprüft werden.

Siehe hierzu: Grundbuchauszug >>

Immobilien