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Auswandern

Neben den vielen Saisonarbeitskräften und Urlaubern – egal ob sie 3 Wochen oder ein  halbes Jahr bleiben – gibt es immer mehr Menschen, die vorhaben, nach Spanien auszuwandern. Auswandern heißt in diesem Fall, in seinem Heimatland alle Zelte abzubrechen und sein ganzes Leben dauerhaft nach Spanien zu verlegen. Hierbei gibt es natürlich viele Punkte zu beachten, die nicht nur wichtig, sondern auch maßgeblich für Erfolg oder Nichterfolg sein können.

Pro und Contra

Vielleicht haben Sie auch den Gedanken gefasst, nach Spanien auszuwandern? Der Gedanke ist ziemlich verlockend, zumal die Lebens- und Arbeitsbedingungen in der Heimat nicht immer rosig und sicher sind. Wenn Sie in Spanien darauf angewiesen sind, Arbeit zu finden und nicht einfach nur Ihre Rente hier verleben möchten, gilt es ein paar besonders wichtige Punkte zu beachten. Wenn es darum geht, die Argumente für das Leben in Spanien zu finden, lassen sich schnell eine Vielzahl finden. Das Wetter wird an erster Stelle genannt, dicht gefolgt von der Kultur des Landes. In Spanien lässt es sich sowohl in der Metropole leben wie auch in den einsamen Weiten, in den Wäldern oder in Strandnähe. Im Gegensatz zu einer Auswanderung nach Kanada oder in ein anderes fernes Land ist Spanien praktisch um die Ecke und deshalb kann jeder schnell einen günstigen Flug in die Heimat buchen, wenn es darauf ankommt.

Die Behörden in Spanien

Bei der Umsiedlung nach Spanien kommt man zwangsläufig auch mit den spanischen Behörden in Kontakt. Dabei ist es zunächst wie bei einem Umzug innerhalb Deutschlands, ankommen, auspacken und dann die Behördengänge erledigen. Auch in Spanien muss man:

  • Sich und die Familie im Einwohnermeldeamt anmelden
  • Kinder in Kindergarten oder Schule anmelden
  • Das Auto anmelden, sofern man in Spanien eins besitzt
  • Ein Ausländerzertifikat beantragen
  • Eine Steuernummer beantragen

Wenn Sie dabei Hilfe benötigen, weil Sie beispielsweise noch nicht so gut Spanisch sprechen, kann die örtliche Gestoria weiterhelfen. Diese sind nicht in jedem Ort zu finden, sind aber verbreitet und helfen gegen ein Honorar bei allen Behördengängen weiter. Übrigens gibt es vor der Aussiedlung bei den Deutschen Behörden Informationen, was noch in Deutschland oder schon in Spanien alles erledigt werden muss.

Was sonst noch beachtet werden sollte

Eine weitere wichtige Entscheidung ist die nach der Krankenversicherung in Spanien. Wer seine deutsche Krankenversicherung beibehalten möchte, muss weiterhin in Deutschland gemeldet sein. Es besteht auch die Möglichkeit, die Krankenkasse- oder Krankenversicherung zu kündigen und eine spanische Krankenversicherung abzuschließen. In Spanien hat jeder Anspruch darauf, medizinisch behandelt zu werden, wenn es einen Notfall gibt.

Wer nach Spanien auswandern möchte und in Spanien seinen Lebensunterhalt verdienen will, sollte sich an eine spanische Jobbörse wenden. Hier kann man sich bewerben oder selbst eine Suchanzeige aufgeben. In Spanien gibt es keine 400 Euro-Jobs, wer keine Anstellung findet, kann sich selbständig machen und ein sogenannter Autonomo werden.

Ein weiteres Kriterium ist die Suche nach Wohnraum in Spanien. Häuser, Wohnungen, Apartments und auch die besonderen Wohnhäuser können in Spanien gemietet und gekauft werden. Je nach Region ist das Angebot an Häusern und Wohnungen nicht nur groß, sondern auch sehr gefragt. Wenn das entsprechende Startkapital vorhanden ist, lohnt sich ein Blick auf die angebotenen Häuser zum Kauf. Der Immobilienmakler kennt die örtlichen und regionalen Vorschriften und bietet sicher auch den einen oder anderen Tipp dazu. Wichtig ist aber, vor dem Kauf einer Immobilien eine Rechtsberatung in Anspruch zu nehmen, um über alle Vorschriften informiert zu sein.